Baden-Württemberg e.V. Region Karlsruhe

Leben im Alter

Besuchshunde

Hunde können alte, einsame Menschen glücklich machen oder demenzkranken Senioren helfen. Ganz einfach. Beim ASB-Besuchshundedienst.

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Tiere können Herzen öffnen, Vertrauen schaffen oder einfach glücklich machen. Das erleben die ASB-Besuchshundeteams immer wieder.

Die ehrliche, wohlwollende Art der Vierbeiner hilft alten und kranken Menschen dabei, Vertrauen zu fassen, sich zu öffnen und weckt bei manchen verloren geglaubte Erinnerungen.

Unsere Besuchspärchen (Hund und Hundeführer) sind eingespielte Teams: Regelmäßig besuchen sie die Pflegeheime des ASB in Karlsruhe.

 

Ein Gewinn für alle ältere und kranke Menschen

Unsere Besuchshunde leisten auf Wunsch auch bettlägerigen Heimbewohnern Gesellschaft. Diese können sich oft nur mühevoll bewegen, doch das ist für die Hunde kein Problem. Von ihnen wird jeder liebevoll begrüßt und vorsichtig beschnuppert.

Wenn die Sprache bei alten, kranken oder behinderten Menschen beeinträchtigt oder jemand durch eine demenzielle Erkrankung beeinträchtigt ist, ziehen sich die Betroffenen oft in sich selbst zurück. Die Besuchshunde erreichen diese Menschen auf einer Ebene ohne Worte. Sie schenken unvoreingenommen Zuwendung und können so selbst Schwerkranken aus ihrer inneren Isolation helfen.


 

Voraussetzungen für Besuchshundeteams

Ist ihr Hund menschenlieb und lässt sich gerne streicheln? Haben Sie selbst Spaß am Kontakt mit Menschen und neuen Bekanntschaften? Dann lassen Sie sich und Ihren Vierbeiner als Besuchshundeteam ausbilden.

Der ASB-Besuchshundedienst ist eine ideale Möglichkeit für Hundebesitzer, sich mit ihrem Tier frei­willig zu engagieren. Sie erleben die Freude und Begeisterung der Menschen, die sie besuchen, unmittelbar. Eine Erfahrung, die viele sehr bewegt.

Unbegründete Bedenken.

Zuerst sind viele Hundebesitzer unsicher: Kann ich selber überhaupt mit alten oder kranken Menschen umgehen? Ist mein Hund nicht zu ungestüm? Doch solche Bedenken sind meist unbegründet. Die Hundebesitzer werden vom ASB auf die Besuche vorbereitet. Bei Fragen haben sie auch später jederzeit einen Ansprechpartner. Auch lebhafte Hunde sind oft sehr einfühlsam und deswegen als Besuchshunde gut geeignet.

Gute Vorbereitung und Begleitung.

Alle ASB-Besuchshunde absolvieren vor ihrem ersten Einsatz einen spielerischen Eignungstest. Sie sollten menschenfreundlich und ausgeglichen sein. Der Test dauert ungefähr eine Stunde und macht den meisten Tieren Spaß. Dabei können die Projektleiter erkennen, ob ein Hund mit seinem Halter für den Besuchsdienst geeignet ist.

Die Hunde und ihre Besitzer lernen, worauf sie bei einem Besuch achten müssen und wie er verläuft. Auch zwischen den Einsätzen treffen sich die Teilnehmer des Besuchshundedienstes regelmäßig zum Austausch mit dem Projektleiter.

Selbstverständlich werden die Hunde, während sie für den ASB im Einsatz sind, regelmäßig von einem Tierarzt untersucht. Sie sind geimpft, entwurmt und während ihrer Besuche haftpflichtversichert.