Baden-Württemberg e.V. Region Karlsruhe

Leben im Alter

In vier Schritten zum Hausnotruf: So einfach geht‘s!

Vom Hausnotruf haben viele schon gehört. Oft ist das Bild vom roten Knopf am Hals oder an der Hand zu sehen. Wer Sorge hat vor Sturz, Schlaganfall oder Herzinfarkt und gerne zuhause in seinem vertrauten Umfeld wohnen bleiben möchte, für den ist der Knopf genau das Richtige. Der ASB Region Karlsruhe bietet diesen sinnvollen Service an – Bedarf erkannt? Gefahr gebannt.

Bildergalerie

Die Situationen, klassisch: Ihre Kinder leben weit weg oder fahren in Urlaub und Sie wünschen sich im Notfall rasche Hilfe. Sie kommen aus dem Krankenhaus und sollen plötzlich wieder alleine zu Recht kommen. Sie sind körperlich eingeschränkt und legen Wert darauf, dass Ihnen in einer Notsituation vertraute Menschen zu Hilfe kommen.

Oder Sie möchten keinem Nachbarn zur Last fallen und bei Bedarf unkompliziert auf professionelle Hilfe zurückgreifen können.

In diesen Fällen ist der ASB-Hausnotruf eine gute Wahl: verlässlich und einfach. Vier Schritte reichen für mehr Sicherheit zu Haus – ohne dass Sie gleich einen Pflegeplatz brauchen oder eine Person, die stets an Ihrer Seite ist: Wird der Knopf in der Not gedrückt, baut sich eine Sprechverbindung zur Hausnotrufzentrale auf. Diese bleibt solange mit Ihnen in Kontakt, bis die angeforderte Hilfe eintrifft.

Schritt 1 | Sich informieren

Hin und wieder plagt Sie Schwindel, Sie sind in letzter Zeit wackelig auf den Beinen oder der Blutdruck schwächelt ab und an. Sie stellen sich die bange Frage: Wer hilft mir dann und was, wenn ich lange unbemerkt liegen bleibe? Schritt eins ist ein Anruf beim ASB. Das Team vom Hausnotruf erstellt umgehend ein Angebot nach Ihren Bedürfnissen und Wünschen. Das Basispaket für knapp 20 Euro monatlich beinhaltet, dass zunächst die Angehörigen oder andere Vertrauenspersonen verständigt werden. Daneben gibt es das Komplettpaket für rund 40 Euro monatlich: Hier ist im Notfall gleich für professionelle Hilfe gesorgt.

Schritt 2 | Temin ausmachen

Schritt zwei ist, einen Hausbesuch zu vereinbaren: Das Team vom ASB in Karlsruhe-Durlach richtet sich selbstverständlich nach Ihren Terminvorgaben. Noch am Telefon werden Angaben wie Name, Adresse und Ihre telefonische Erreichbarkeit geklärt. Ob Sie einen Telefonanschluss haben oder W-LAN, Handy oder Smartphone, spielt keine Rolle. Das Gerät, das der ASB bei Ihnen installiert, braucht lediglich einen Stromanschluss und wird bei Bedarf mit einer SIM-Karte ausgestattet, so dass eine Sprechverbindung sicher gestellt ist.

Schritt 3 | Installieren lassen

Schritt drei ist die Installation. Ein Mitarbeiter des ASB-Hausnotruf-Teams kommt zum verabredeten Besuch. Lediglich fünf bis zehn Minuten braucht es, um das Gerät als solches anzuschließen. Etwas mehr Zeit wird dazu verwendet, Informationen aufzunehmen, die für den Notfall wichtig sind: Wie sind Ihre Angehörigen, Kinder, Enkelkinder, Nachbarn zu erreichen und Ihr Hausarzt? Welche Vorerkrankungen liegen vor, welche Medikamente nehmen Sie regelmäßig ein? Dies ist wichtig, damit ein Notarzt oder eine Rettungskraft bei einem Einsatz gezielt informiert werden kann.

Schritt 4 | Erleben, wie einfach es geht

Schritt vier beinhaltet das Aushändigen des Knopfes für Handgelenk oder Hals und das Auslösen eines Probe-Alarms. Noch während der ASB-Mitarbeiter da ist, drücken Sie selbst den Knopf testweise, um sich mit dem Ablauf vertraut zu machen. Bei diesem Probe-Notruf meldet sich wie im Ernstfall ein fachkundiger Kollege unserer ASB-Hausnotrufzentrale, die ihren Sitz in Stuttgart hat. Die Zentrale ist an 365 Tagen rund um die Uhr erreichbar. Beim Probe-Notruf kann die Lautstärke des Geräts passend für Sie eingestellt werden. Zu guter Letzt wird alles Besprochene in einem standardisierten Vertrag festgehalten.

Gut zu wissen:

  • Haben Sie Anspruch auf Leistungen nach dem Pflegestärkungsgesetz und liegt ein Pflegegrad vor, übernehmen die Pflegekassen auf Antrag einen Teil Ihrer Kosten. Das Stellen des Antrags übernehmen wir für Sie.
  • Selbst wenn Sie nicht in der Lage sein sollten, zu sprechen und Ihre Lage zu schildern, hilft der Druck auf den Knopf weiter: Die Hausnotrufzentrale in Stuttgart verständigt sofort – je nach zuvor notiertem Wunsch – Ihre Angehörigen oder die ASB-Rufbereitschaft am Ort.
  • Und: Den Notruf gibt es auch als ASB-Mobilruf – für aktive Menschen, die oft alleine unterwegs sind. Die Grundfunktionen sind die gleichen, ein GPS-Signal bestimmt Ihren Standort, damit die Hilfe im Notfall punktgenau zu Ihnen kommen kann.


Zu unserer Bildergalerie: (1) In Karlsruhe-Durlach stehen die Teams von ASB-Hausnotruf und Rettungsdienst für Einsätze bereit. | (2) Karl Drexler leitet das Hausnotruf-Team des ASB Region Karlsruhe, das bei Bedarf rasch ausrückt. | (3) Die Hausnotrufzentralen des ASB, zwölf insgesamt in Deutschland, sind rund um die Uhr erreichbar. | (4) Der Hausnotruf-Sender lässt sich als Halskette tragen und bei Bedarf mit wenig Kraftaufwand drücken. | (5) Auch in Form der Armbanduhr vermittelt der Sender das beruhigende Gefühl, in der Not Hilfe rufen zu können. | (6) Die Variante für unterwegs, der ASB-Mobilruf, ist klein und passt gut in jede Hand- oder Westentasche.

Weitere Informationen zum Hausnotruf Karlsruhe / Hausnotruf Bruchsal finden Sie hier.