Baden-Württemberg e.V. Region Karlsruhe

Ausbildung im Rettungsdienst

Aktiv im Rettungsdienst in Karlsruhe

Der ASB Karlsruhe bietet eine große Bandbreite an Notfallausbildungen an: Vom ehrenamtlichen Sanitätshelfer bis hin zum hauptamtlichen Notfallsanitäter.

Die Auszubildenden im Rettungsdienst werden beim ASB Karlsruhe von erfahrenen Praxisanleitern begleitet.

Ausbildung zum Notfallsanitäter (m/w)

Die Ausbildung zum Notfallsanitäter dauert drei Jahre und schließt mit einer Prüfung ab. Voraussetzung ist ein mittlerer Bildungsabschluss sowie ein Führerschein der Klasse B. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre.

Die Ausbildung gliedert sich in einen schulischen Teil, der an der Franz-Anton-Mai-Schule für Rettungsdienst in Mannheim absolviert wird und einen praktischen Teil, der zum einen an der ASB-Lehrrettungswache in Karlsruhe und zum anderen in einer Klinik erfolgt. Ebenfalls beinhaltet sind Praktika auf allen Rettungsmitteln sowie auf der integrierten Leitstelle (ILS) des Stadt- und Landkreises Karlsruhe.


Ausbildung zum Rettungssanitäter (m/w)

Rettungssanitäter werden als verantwortliche Fachkraft im Krankentransport eingesetzt sowie (mit entsprechender Fahrerlaubnis) als Fahrer auf dem Rettungswagen und damit als Helfer des Notfallsanitäters in der Notfallrettung.

Die Ausbildung erfolgt an einer Rettungsdienstschule und umfasst 520 Stunden, die sich auf einen Grundlehrgang, ein Klinikpraktikum, ein Praktikum an der ASB-Rettungswache sowie einen Abschlusslehrgang mit Prüfung verteilen.


Ausbildung zum Rettungshelfer (m/w)

Die Ausbildung erfolgt an einer Rettungsdienstschule und umfasst den 160-stündigen Rettungssanitäter-Grundlehrgang und schließt mit einer Prüfung ab. Das anschließende Rettungswachenpraktikum von mindestens 80 Stunden vervollständigt den Lehrgang. Die Ausbildung kann innerhalb von 2 Jahren zur Ausbildung zum Rettungssanitäter aufgestockt werden.


Sanitätsdienstausbildung 

Helfer im Sanitätsdienst kann jeder werden: Die Einheiten des Sanitätsdienstes bestehen aus ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die eine entsprechende Fachausbildung absolviert haben. Voraussetzung für den ehrenamtlichen Sanitätsdienst ist die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Lehrgang. Anschließend werden die Grundkenntnisse im Erste-Hilfe-Aufbaulehrgang durch Wiederholung gefestigt und erweitert. Eine Prüfung ist nicht vorgesehen. Die weitere Ausbildung baut auf den jeweils vorausgehenden Lehrgängen auf:

Der Sanitätshelferlehrgang (SHL) bereitet die Sanitätshelfer auf den einfachen Sanitätsdienst vor. Ihnen stehen im Einsatz eine Sanitätstasche sowie Hilfsmittel zur Maskenbeatmung zur Verfügung. Der Lehrgang schließt mit einer Prüfung ab, wenn die Ausbildung nicht binnen drei Monaten mit dem Sanitätsdienstlehrgang fortgesetzt wird.

Der Sanitätsdienstlehrgang (SDL) vervollständigt die sanitätsdienstliche Fachausbildung. Der Lehrgang bereitet fachlich auf Sanitätsdienste im Team vor, wobei die DIN-Ausstattung eines Krankentransportwagens zur Verfügung steht. Der SDL-Lehrgang wird mit einer Prüfung abgeschlossen.

Die Kenntnisse und Fertigkeiten müssen in regelmäßigen Fortbildungen aufgefrischt und können durch fachbezogene Weiterbildungen ergänzt und ausgebaut werden.

Nach der erfolgreichen Sanitätsdienstausbildung sichern die ASB-Helfer Veranstaltungen jeglicher Art für den Notfall ab, um verletzte oder erkrankte Menschen zu versorgen. Im Auftrag verschiedener Veranstalter kommen Sanitäter des ASB beispielsweise bei Konzerten, Fußballspielen oder Autorennen zum Einsatz.

Die Sanitätshelfer des ASB werden auch im Bevölkerungsschutz eingesetzt, wo sie sich um die Versorgung von Verletzten und Erkrankten bei einem Massenanfall von Verletzten (ManV) kümmern. Dies umfasst vor allem die Schaffung der erforderlichen Infrastruktur durch den Aufbau von Behandlungsplätzen und die Einrichtung von Rettungsmittelhalteplätzen.