Baden-Württemberg e.V. Region Karlsruhe

Über uns

ASB Region Karlsruhe

Wir helfen hier und jetzt.

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Präsident des ASB ist Franz Müntefering. Über 1,2 Million Menschen unterstützen mit ihrer Mitgliedschaft den Arbeiter-Samariter-Bund (davon ca. 18.000 in der Region Karlsruhe).

Fakten und Zahlen

Der ASB besteht bundesweit aus 16 Landesverbänden, 205 Regional, Kreis- und Ortsverbänden und 125 GmbHs. Bundesweit beschäftigt der ASB rund 37. 000 hauptamtliche und mehr als 15.000 ehrenamtliche und freiwillige Mitarbeiter. Die ehrenamtlichen Mitglieder der gewählten Kontroll- und Beschlussgremien unterstützen die Arbeit des ASB auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene.

Der ASB versteht sich auch als Anwalt in gesellschaftspolitischen Fragen. Als eine der größten deutschen Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen nimmt er Stellung zu aktuellen Diskussionen, etwa im Bereich der Altenhilfe, dem Rettungsdienst oder der Freiwilligenarbeit, und führt Gespräche mit Vertretern von Bundestag und Europäischem Parlament, Ministerien und anderen Institutionen.

 

Die Geschichte des ASB Karlsruhe

Gründung

Im Zuge der zunehmenden Industrialisierung des ausgehenden 19. Jahrhunderts waren Arbeitsunfälle an der Tagesordnung. Die Versorgung der Verletzten war mangelhaft und das "Schlachtfeld" der Arbeit kostete jährlich tausende von Menschen das Leben. Getragen vom Gedanken der Selbsthilfe ("Hilf Dir selbst, sonst hilft Dir keiner"), wird die Kolonne Durlach 1909 von 26 Mitgliedern in der damals selbstständigen Stadt Durlach im Großherzogtum Baden gegründet. In der ersten bekannten Unfallstatistik werden zehn Fälle, in denen Hilfe geleistet wurde, verzeichnet. Geholfen wurde bei einer Ohnmacht, dreimal Nasenbluten, zwei Unfälle im Wasser bzw. Eis, eine Verrenkung, zwei Hautabschürfungen und einer frischen Wunde.

Erster und Zweiter Weltkrieg

Während des Ersten Weltkrieges ist über Aktivitäten der Kolonne Durlach nichts bekannt.

Im Frühjahr 1921 kommt es zur Wiedergründung mit 20 Mitgliedern. Die Kolonne gehört dem ebenfalls in diesem Jahr gegründeten Kreis 17 Baden an, dem Vorläufer des heutigen Landesverbandes.

1925 wird die Kolonne Karlsruhe unter dem Vorsitz von Markus Frey gegründet.

Nach der Machtergreifung Hitlers ordnet der Reichsminister des Inneren an, die Kolonnen des Arbeiter-Samariter-Bundes aufzulösen und in das Kolonnenwesen des Roten Kreuzes zu überführen. Das Vermögen des ASB wird enteignet, der ASB aufgelöst.

Wiedergründung

Im Februar 1951 wird die Kolonne Karlsruhe unter dem Vorsitz von Hugo Mittelstädt wiedergegründet.

In den 50er und 60er Jahren liegt der Schwerpunkt der Arbeit des ASB Karlsruhe im Bereich der Ausbildung und hier besonders auf den Erste-Hilfe-Kursen und dem Sanitätsdienst. Auch der Rettungsdienst gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die zunehmende Motorisierung der Bevölkerung erfordert ständig wachsende Kapazitäten an Rettungsmitteln.

1960 kann der ASB Karlsruhe mithilfe der Stadt seinen ersten Krankenwagen in Betrieb nehmen.

1970 eröffnet in der Adlerstraße 33a die erste Altenbegegnungsstätte des ASB.

Der Verein verändert sich zunehmend, es werden neue Leistungen der Alten- und Jugendhilfe angeboten.

1980 ist der ASB in Karlsruhe mit 12.500 Fördermitgliedern der mitgliederstärkste Ortsverband in Deutschland. Auf dem Gelände der Kinderklinik am Durlacher Tor wird in diesem Jahr eine neue Rettungswache eingerichtet.

1983 kann der ASB in Karlsruhe den ersten Baby-Notarztwagen in Betrieb nehmen.

Mitte der 80er Jahre engagiert sich der ASB verstärkt im Bereich der "Mobilen Sozialen Hilfsdienste". Ecke Rotteckstraße und Morgenstraße in der heutigen Südoststadt eröffnet der ASB den bundesweit ersten Sozialladen.

1986 wird zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt eine Sozialstation gegründet.   

1991 wird die Rettungswache des ASB in Karlsruhe als erste Lehrrettungswache Baden-Württembergs anerkannt. Das erste Elektroauto wird für die sozialen Dienste in Betrieb genommen. 

1996 beschäftigt der ASB Karlsruhe 80 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie weitere 80 Zivildienstleistende. Neu im Serviceangebot ist das "Essen auf Rädern" sowie der Hausnotruf.

1999 öffnet die Tagespflege im Hardtwaldzentrum

2000 bis heute

Mit Beginn des neuen Jahrtausende wird das Leistungsspektrum in der Altenpflege immer größer. 

2001 eröffnet die Tagespflege Neureut, 2005 folgt die Tagespflege an der Pfinz. 

2004 wird mit der Seniorenresidenz "Im Blumenwinkel" die erste stationäre Pflegeeinrichtung mit 41 Plätzen in Betrieb genommen.

2006 folgt die Seniorenresidenz "Am Park" mit 46 Betten und im Jahr 2008 die Seniorenresidenz "Am Ostring" mit 65 Plätzen. In unmittelbarer Nähe der jeweiligen Pflegeheime betreut der ASB vier Wohnanlagen mit insgesamt über 150 Wohnungen.

2011 eröffnet die Seniorenresidenz Oberreut mit Platz für 87 Bewohner und 12 angegliederten Stiftswohnungen.

Zum 01. August 2014 schließt sich der Regionalverband Karlsruhe mit dem Ortsverband Bruchsal zusammen. Das Leistungsspektrum erweitert sich dadurch um die Sozialstation sowie eine betreute Wohnanlage mit 29 Wohnungen in Bruchsal und das Pflegezentrum Josefshaus in Ubstadt-Weiher mit 66 Plätzen.